Trinkwasser-Untersuchung Kestenholz (Chlorthalonil Sulfonsäure)

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08.08.2019Trinkwasser-Untersuchung Kestenholz (Chlorthalonil Sulfonsäure)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner

Kürzlich wurde in der "Tagesschau" auf SRF ein Bericht zur Problematik Chlorthalonil Sulfonsäure im Trinkwasser ausgestrahlt.

Chlorthalonil ist ein Wirkstoff, der in Pflanzenschutzmittel seit den 1970er Jahren gegen Pilzbefall als Fungizid zugelassen ist. Es wird im Getreide-, Gemüse-, Wein- und Zierpflanzenbau eingesetzt. Die europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) hat im März 2019 in ihrer neuen Risikobewertung festgehalten, dass für Abbauprodukte von Chlorthalonil Hinweise für eine Gesundheitsgefährdung bestehen. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) kam zur gleichen Schlussfolgerung wie die EFSA und hat einen Grenzwert festgelegt.

Im Bericht der "Tagesschau" wurde der Eindruck vermittelt, dass auch das Trinkwasser der Gemeinde Kestenholz von der Problematik Chlorthalonil betroffen ist, da sie dem Zweckverband Regionale Wasserversorgung Gäu angehört. Die Gemeinde Kestenholz bezieht jedoch nur in Ausnahmefällen (Notfall) Trinkwasser aus dem Gäu.

Im Normalbetrieb bezieht die Gemeinde Kestenholz ihr Wasser vom gemeinde-eigenen Grundwasserpumpwerk Weiherrain. Nach dem Bericht in der "Tagesschau" hat die Gemeinde eine Trinkwasser-Untersuchung in Auftrag gegeben. Der Analysebericht liegt nun vor.

Der Grenzwert wird eingehalten. Der Höchstwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter im Trinkwasser der Gemeinde Kestenholz wird nicht überschritten. Das Trinkwasser kann bedenkenlos getrunken werden.

Für allfällige Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.

Freundliche Grüsse

Einwohnergemeinde Kestenholz